ABOUT

Ein Motorrad ist eine Maschine, Punkt. Warum drehe ich mich dann auf der Straße wie ein kleiner Junge nach einem schönen Motorrad um? Warum höre ich dem runden Klang eines Motors hinterher? Und warum kann der Umgang mit dieser Maschine ein solches Hochgefühl auslösen? Kein technisches Objekt drängt sich so wie ein Motorrad meiner Wahrnehmung in allen Ebenen auf. Ich mache es mir zur Aufgabe, bei jedem Motorrad, mit dem ich mich beschäftige, das Elementare herauszuarbeiten. Es sichtbar, hörbar, fühlbar und erfahrbar zu machen. Technisch und handwerklich perfekt. Denn es ist schließlich eine Maschine.

Man nehme ein halbes Jahrhundert Werkstatterfahrung, eine Ausbildung als Handwerksmeister, die Leidenschaft für das Motorrad und tausend Ideen, wie eine Maschine aussehen und funktionieren sollte. Aus dieser Mischung entstehen in meiner Werkstatt Umbauten von klassischen Motorrädern der 60er, 70er und 80er Jahre. Maschinen mit Charakter, die auf das Wesentliche zurückgeführt werden. Für ein stimmiges Aussehen und für ein elementares Fahrerlebnis.

Machen Sie sich auf den folgenden Seiten ein Bild von meiner Arbeit. Können Sie sich vorstellen, Ihre „alte“ Maschine für eine solche Umwandlung/Metamorphose aus dem Garagenschlaf zu erwecken? Oder möchten Sie mit einem komplett neu aufgebauten Motorrad Ihren Motorradtraum verwirklichen? Dann sollten wir reden.

A motorcycle is a machine. Period. Why then do I turn my head like a little boy to watch a beautiful bike pass by? Why do I love the sound of an engine? And why can using this machine cause such exhilaration? No technical object imposes on my perception as a motorcycle does. I make it my task to extract the essence of every bike I work on. To make it visible, audible, tangible riding it. With craftsmanship and technical perfection. For, after all, it is a machine.

Blend half a century of workshop experience, a masters qualification in mechanics, a passion for motorcycles and a thousand ideas of how a particular bike should look and run. This mixture and my workshop enable me to build and transform classical motorcycles of the sixties, seventies and eighties. Machines with a character, reduced to the essential in look and feel.

Take a look around on this site to get an idea of how I work. Are you willing to kiss your old bike alive and turn it into a dream come true? Or would you rather like to have your dream built from scratch: In either case you should contact me soon.

PROJECTS

Die Honda FT 500 war Hondas Versuch, auf der Erfolgswelle von Yamahas Halbliter-Einzylindern mitzuschwimmen. Deren legendäre XT 500 hatte 1976 einen Trend ausgelöst, der die Motorradwelt mit leichten, robusten und geländetauglichen Maschinen begeisterte – den Enduros. Der geniale Schachzug folgte wenig später: Das Grundkonzept eignete sich ebenso hervorragend für eine leichte, wendige Straßenmaschine im Stil klassischer britischer Singles. Die Yamaha SR 500 wurde von 1978 bis 1999 zu einem echten Bestseller.

Honda reagierte – typisch für den Hersteller jedoch mit einem starken Fokus auf technische Perfektion. 1978 erschien zunächst die XL 500 als Enduro, mit kräftigerem Motor und vor allem einem deutlich geländetauglicheren Fahrwerk. Genau diese Stärke erwies sich jedoch als Nachteil, als man versuchte, daraus ein harmonisch proportioniertes Straßenmotorrad abzuleiten. Die 1982 vorgestellte FT 500 überzeugte zwar mit komfortablen Federwegen und sehr gutem Handling und wurde von Testern weltweit gelobt, doch ihre optischen Proportionen galten als misslungen. Bereits ein Jahr später wurde die Produktion wieder eingestellt.

FT steht für „Flat Track“ – und genau das war mein Leitmotiv für die Neugestaltung: radikal entschlackt, extrem agil und getragen von den hervorragenden technischen Genen des Originals. Diese sollten bewusst erkennbar bleiben, um zu zeigen, welches Potenzial in dem Konzept steckte. Mit einem alltagstauglich interpretierten Flat Tracker dieser Art wäre Honda seiner Zeit weit voraus gewesen.

The Honda FT 500 (a.k.a. Ascot) was Honda’s attempt to ride the wave of success created by Yamaha’s half-liter single-cylinder machines. Yamaha’s legendary XT 500 had sparked a trend in 1976, captivating the motorcycle world with lightweight, rugged, and off-road-capable bikes—the birth of the “enduro.” The truly brilliant move came shortly thereafter: the basic concept proved equally well suited to a light, agile road motorcycle in the tradition of classic British singles. Produced from 1978 to 1999, the Yamaha SR 500 became a genuine bestseller.

Honda followed suit—though, characteristically, with a strong emphasis on technical perfection. The XL 500 debuted in 1978 as an enduro, featuring a more powerful engine and, above all, a far more capable off-road chassis. Ironically, this very strength became a drawback when Honda attempted to derive a well-proportioned street motorcycle from it. Introduced in 1982, the FT 500 earned praise from testers around the world for its comfortable suspension travel and excellent handling, but its visual proportions were widely considered awkward. Production was discontinued after just one year.

FT stood for “Flat Track,” and that concept became the guiding idea behind this redesign. The aim was clear: remove the excess, sharpen the dynamics, and fully exploit the excellent technical basis of the original. At the same time, the bike’s identity was deliberately preserved. Seen through this lens, the FT 500 reveals what it could have been all along—an everyday flat tracker that would have positioned Honda years ahead of its time.

Die Moto Guzzi Le Mans war ein Meilenstein in der fast hundertjährigen Geschichte des italienischen Herstellers aus Mandello am Comer See. Die Motorradwelt war fasziniert: Lino Tonti hatte den wuchtigen V-Zweizylinder in ein rassiges, schlankes Sportmotorrad verpflanzt. Basis war seine geradlinige und äußerst stabile Rahmenkonstruktion. Erstmals in der legendären V7 Sport eingesetzt, bildete der „Tonti-Rahmen“ über Jahrzehnte buchstäblich das Rückgrat der Motorradproduktion in dem kleinen norditalienischen Werk.

In der Le Mans war der bullige V2-Motor vom behäbigen Tourenaggregat zu einem echten Sportantrieb geworden. Ende der 70er bis Anfang der 80er konnte er in der Liga der schnellsten Serienmaschinen voll mitspielen.

Meine Interpretation der Le Mans betont den drahtigen Charakter der ersten Serien. Reduziert auf das Wesentliche, um das einzigartige Erlebnis auf diesem Motorrad spürbar zu machen. Die Technik bleibt zeitgenössisch, ist aber mit modernen Komponenten optimiert. Das Fahren wird so zu einer intensiven sinnlichen Erfahrung. Und die Linienführung der Maschine bewahrt die unvergleichliche Formensprache des Originals.

The Moto Guzzi Le Mans was a milestone in the history of this traditional Italian manufacturer of motorcycles. Lino Tonti’s idea of transplanting the bulky Vee-Two engine into a racy sports motorbike fascinated the bikers’ world. The construction was based on a straight-lined and extremely rigid frame, first used in the legendary V7 Sport model. This “Tonti frame” literally became the backbone of motorcycle production in the Guzzi works, with the Le Mans version playing a major role amongst the fastest series bikes until the early eighties.

My interpretation of the Le Mans enhances the wiry character of the first models – reduced to the essential in order to intensify the unique driving experience on this motorbike. Contemporary technology is optimized by modern components. And design elements like fenders or the tail section preserve the unequalled original language of style.

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Go! The build in fast motion stop

DETAILS

Detail Tank
Fuel tank

Gebürstetes Motorgehäuse
Crafted transmission plate

Handgefertigte Schaltereinheiten
Crafted switch units

 

Handgefertigter Getriebeträger
Crafted transmission plate

 

Handgefertigte Instrumentenkonsole
Crafted instrument panel

 

Modifizierter Tank
Customized fuel tank

Modifiziertes Kardangehäuse
Customized rear axle housing

Offene Dell’Orto-Vergaser
Free-flow Dell’Orto carbs

 

Sitzfläche in Wildleder
Suede seating

Gebürsteter Ventildeckel
Brush-finished valve cover

 

Edelstahl Auspuffanlage
Exhaust in stainless steel

Leder-Tankgurt
Leather tank belt

 

Modifizierte Fußrastenanlage und Schalthebel
Modified footpeg and shifter

Modifizierte Fußrastenanlage und Bremsbetätigung
Modified footpeg and rear brake pump

 

Scheinwerferverkleidung im Flat-Track Design
Flat track designed headlight bezel

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